LMK Spezialabbildung

Fischauge / Halbraumobjektiv

Das Halbraumobjektiv (Fischauge) ermöglicht die Aufnahme eines Bildfeldes von bis zu ± 92°. Damit kann dieses Vorsatzobjektiv zur Abbildung großer Beleuchtungsszenen verwendet werden. Ein Aufgabengebiet ist beispielsweise die messtechnische Bestimmung einer Innenraumbeleuchtung und die anschliessende Bewertung der Leuchtdichteverteilung nach dem UGR-Verfahren.

konoskopisches Objektiv

Für die Erfassung und Bewertung einer stark winkelabhängigen Leuchtdichteverteilung sehr kleiner Objekte, beispielsweise für die Bestimmung der blickwinkelabhängigen Kontrastverteilung eines Displays, wird das konoskopische Objektiv (hyperzentrische Optik) angeboten. Damit können Leuchtdichten für viele Blickwinkel bis zu ± 60° (circular) in einem Messbild abgebildet werden.

konoskopisches Objektiv konoskopisches Objektiv LMK 5 + konoskopisches Objektiv LMK 5 Color + konoskopisches Objektiv

Für die Auswertung der mit einem konoskopischen Objektiv aufgenommenen Leuchtdichtemessbilder gibt es in der LMK LabSoft ein Zusatzpaket.
Damit ist die räumliche Zuordnung der Leuchtdichten und daraus abgeleiter Messgrößen im polaren Winkelkoordinatensystem des Objektivs und daraus abgeleiteten spherischen Winkelkoordinaten sehr einfach möglich. Die Nullpunktachse liegt dabei auf der optischen Achse des LMK-Systems.

Das Zusatzpaket LMK Kontrastmessung mit Konoskop wurde für die Verwendung der LMK mit einem hyperzentrischen Objektiv (Konoskop) entwickelt.
makroskopisches Objektiv

Für sehr kleine Objektgrößen oder Anwendungen die eine starke Vergrößerung erfordern sind verschiedene makroskopische Objektive verfügbar.
Mit der Verwendung eines modularen Objektivbaukastens ist Technoteam in der Lage Objektive für verschieden kleine Objektfelder und für unterschiedliche Messabstände zu konstruieren.

Mit dem LMK AddOn "Pixel crosstalk“ ("Pixelübersprechen“) kann die Qualität von Displaygläsern gemessen werden. Es dient zur Charakterisierung des Verlustes der Bildschärfe aufgrund von Antireflexbeschichtungen. Mithilfe der LMK kann in Kombination mit einem Makroobjektiv das im Display erzeugte Streulicht bewertet werden. Grundlage der Aufnahme und Auswertung ist der Artikel "Pixel Crosstalk: A New Metric to Characterize DOI Loss Due to AG Treatments of Display Glasses” von Thomas Fink und Udo Krüger.
AR/VR - Objektive mit Vorderblende

Bildgebende Leuchtdichte- und Farbmesskameras in Kombination mit angepassten Messoptiken stellen eine effektive und kostengünstige Alternative zur Charakterisierung von Near-Eye Displaysystemen (NED) dar.

Der Nutzer eines NED-Systems nimmt das komplette Bildfeld nur dann war, wenn sich seine Augen innerhalb der sogenannten Eye-Box des NED-Systems befinden. Die Eye-Box entspricht bei jedem Auge einem 3-dimensionalem Raum um die jeweilige Austrittspupille des optischen Systems.
Der Durchmesser der Austrittspupille eines NED ist größer als bei konventionellen optischen Instrumenten (z.B. Mikroskope) und der Abstand zur letzten optischen Oberfläche (Eye-relief) ist relativ klein.

Für eine korrekte photometrisch bzw. colorimetrisch wahrnehmungsgetreue Vermessung muss sich die Eintrittspupille des Messsystems analog zum menschlichen Auge zum einen in der Austrittspupille des NED-Systems befinden. Zum anderen muss sichergestellt sein, dass die Eintrittspupille des Messsystems kleiner als die Austrittspupille des NED-Systems ist, um eine vollständige Ausfüllung der Apertur des Messsystems zu erreichen. Somit können valide Messdaten gewährleistet werden.
Damit die LMK das gesamte Bildfeld des NED-Systems abbilden kann, muss Ihre Eintrittspupille in der Austrittspupille innerhalb der Eye-box platziert werden können. Zu diesem Zweck ist eine Optik notwendig, deren Blendenöffnung (bzw. Eintrittspupille) vor den optischen Oberflächen liegt (Vorderblende).

Neben dem konoskopischen Objektiv (Konoskop), welches eine vorgelagerte virtuelle Eintrittspupille (Durchmesser ca. 2mm) und ein Objektfeld von 120° bietet, wurde ein reales Vorderblendenobjektiv entwickelt. Das Vorderblendenobjektiv arbeitet mit einer Zwischenbildebene und kann mit verschiedenen Brennweiten 8mm; 12mm; 16mm gebaut werden. Dadurch ergeben sich Objektfelder von 30° - 60° Messfeldwinkel. Der Durchmesser der Vorderblende kann zwischen 2 - 7mm variiert werden.

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